Ein ganz normaler Morgen...

"Schnell Jonathan, wir müssen uns beeilen - wir sind spät dran!" "Mama? Warum müssen wir uns beeilen?"

"Ich muss zur Arbeit und du zum Bauer - hast du einen Regenschirm?"

Spätestens jetzt blicken die Nachbarn verwundert in den klaren, blauen Himmel. Nun ja, sie kennen ja auch Dieter nicht. Dieter ist meine tägliche Herausforderung auf dem morgendlichen Weg - und er ist der "Wach-Ganter" auf dem Hof Sagel.

Die Erlebnisse, bis Jonathan bei seiner Betreuerin angekommen ist, sind manigfaltig und: 100 % natürlich.

Am Parkplatz muss er die Pfauen zählen: 1, 2, 3, 5...alle da. Möhren fürs Kälbchen dabei? Oh nein, hat Mama glatt vergessen, aber da kommt schon Opa Heinz, ruft fröhlich "Guten Morgen!" und reicht ein trockenes Brötchen zum Trost.

"Mama!! Der Dieter kommt!" Ich straffe meine Schultern und mache einen souveränen Gesichtsausdruck. "Keine Sorge, Schatz - wir haben den Regenschirm dabei." Sag´s und öffne den Schirm - mit dem Regenschirm in der einen und einer klebrigen Kinderhand in der anderen Hand laufe ich lachend ins Bauernhaus...

...und damit meine Morgende weiterhin genau so aussehen und meine glücklichen, schmutzigen Kinder weiter kindgerechte Abenteuer erleben...dafür bin ich in der Elterninitiative "Bin beim Bauer" e.V.

Sybilla, 2. Vorsitzende der Elterninitiative

 

 

Kindergarten

Waldkindergarten "Bin beim Bauer!"

"Bin beim Bauer" ist ein ländlicher Waldkindergarten, der auf einem alteingesessenen Kirchhellener Bauernhof betrieben wird. Kirchhellen, obwohl Stadtteil von Bottrop, besitzt Dorfcharakter.

Kinder in der Großstadtmetropole Ruhrgebiet werden hier mit allen Sinnen Natur begreifen und lernen ihr respektvoll zu begegnen. Sie haben die einzigartige Möglichkeit in der Kombination Natur und Bauernhof aufzuwachsen und damit einen wertschätzenden Bezug zu ihrer Nahrung und Umwelt zu entwickeln. Das bedeutet konkret:

Kinder die auf einem Bauernhof aufwachsen, sind nachweislich gesünder, robuster und ausgeglichener (siehe Bauernhofstudie der Uni-Klinik Marburg). ("Bei Kindern, die auf einem Bauernhof aufwachsen, ist dagegen das Risiko für Heuschnupfen und Asthma nur halb so groß", berichtet Prof. Harald Renz vom Universitätsklinikum Marburg über die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von Kliniken in München, Salzburg, Basel und Marburg.)

Sie schnuppern frisches Heu, sitzen selbstbewusst auf dem Traktor und sind die „Spezialisten", die den Eltern erklären, wie man sich auf dem Hof am besten verhält.

Quelle: Bericht im STERN: Studie - Dreck macht gesund

Wald

Der Wald

Das Umfeld Wald schafft Anreize zur Bewegung und fördert das Körpergefühl. Die Natur ist Spielplatz, Erfahrungsfeld, Schutz und Abenteuer zugleich.

Durch die Materialien, die die Natur liefert entwickeln Kinder wunderbare Kreativität und handwerkliches Geschick.

Im Wald kann beim Spiel die Zeit still stehen – in vertiefter Einzelbeschäftigung vertraut das Kind auf sich selbst und die gemeinsame Arbeit an Projekten oder gemeinsamen Spielen stärken das Gemeinschaftsgefühl und das Sozialverhalten.

Natur

Mit der Natur im Einklang

50 Obstbäume und über 20 verschiedene Obstsorten bringen den Kindern gesunde Süßigkeiten. Die Kirschen werden in der Blüte bestaunt und wandern als fertige Frucht direkt in den Kindermund.

Der Kindergarten kooperiert mit „meine ernte", das heißt, die Kinder ernten jedes Jahr über 20 verschiedene Gemüsesorten und essen dieses Gemüse im Kindergarten auf. Sie lernen: erst säen, dann ernten.

Sie beantworten Fragen wie z.B: „Was kann ich roh essen?", „Wie wird Gemüse zubereitet?" und entwickeln einen Geschmackssinn, der „Gesundes" zum Lieblingsessen werden lässt.

 

Unterstützer

Gästebuch

Bitte notieren Sie hier Ihre Gedanken zum Natur-Kindergarten, wir würden uns freuen! Lächelnd

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